Facebook beim Surfen auf Drittseiten aussperren
Disclaimer: Die nachfolgende Anleitung stammt nicht von mit! NetReaper hat diese auf seinem Blog veröffentlicht, ich möchte ihm helfen diese weiter zu verbreiten.Anregungen, Kritik oder Verbesserungsvorschläge werde ich an ihn weiterleiten.Ich besitze zwar selbst keinen Facebook Account finde aber einige der “Features” von Facebook bedenklich und verbreite darum diese Anleitung weiter:
Vorwort:
Bis vor wenigen Tagen hatte ich ein Problem. Mein Problem beim Surfen lautete Facebook. Seit der Einführung des “Like” Buttons zum Einbinden auf Webseiten, bestand in meinen Augen die Gefahr, dass mein Facebook Account mich auf alle möglichen und unmöglichen Seiten verfolgt. Habe ich ein Interesse daran, dass Facebook weiß wohin ich allgemein surfe? In meinen Augen nicht. Meine Privatsphäre ist mir wichtig.
Mein technisches Problem: zwar ist es relativ leicht, das ausführen von Javascript von Facebook-URLs zu verhindern, allerdings kommt einem das dann in die Quere, wenn man Facebook.com selbst ansurfen will. Für dieses Problem habe ich jetzt zwei Lösungen gefunden:“Block Sites from Using Your Facebook Login”
Die von mir bevorzugte Variante (Details auch hier) möchte ich hier einmal vorstellen.
Zutaten:
* Firefox Browser
* NoScript Plugin (genauer gesagt, dessen Application Boundaries Enforcer (ABE))
Zubereitung:
1. Die Einstellungen des NoScript Moduls öffnen und das Tab Erweitert anwählen
2. Die Einstellungen für ABE aufrufen und den ABE (Application Boundaries Enforcer) aktivieren über das Häkchen
3. Nun den Regelsatz USER anwählen, und rechts unten auf Bearbeiten klicken
4. Die Datei mit dem/einem Editor öffnen, und folgendes eingeben:
Site facebook.com *.facebook.com
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite facebook.net *.facebook.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite fbcdn.com *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
DenySite fbcdn.net *.fbcdn.net
Accept from *.facebook.com
Accept from *.facebook.net
Accept from *.fbcdn.com
Accept from *.fbcdn.net
Deny
5. Nach der Aktion sollte das so aussehen, und funktionieren:
Auch die “LIKE” Buttons von Facebook, die sich ja im Moment überall wie die Pest verbreiten, werden damit nicht mehr angezeigt.

6. (Optional) Wen (wie mich) die ständigen Popups über die Filterungen durch das ABE System stören, kann Meldungen zu ABE im Tab Benachrichtigungen einfach ausschalten. Voilá.
P.S.: Wenn ihr diese Anleitung nützlich findet, habt keine Hemmungen sie weiterzureichen und zu kopieren. Namensnennung, Lizenzen etc. sind egal, dieser Artikel ist frei wie Sonnenschein. Kritik, Fehler und Anregungen einfach in die Kommentare posten. Danke.
Freiheit ist bunt
Meiner Meinung nach ein toller wenn auch inoffizieller Spot zu Landtagswahl in NRW von uns Piraten.
Webseite? nur gegen Gewerbeschein!
Als ich mich heute morgen ein wenig im Web treiben lies stieß ich auf diesen Artikel zur Anmeldung von Domains in China. Ich forschte dann ein wenig nach und die CNIC Website bestätigte das. In China ist es fortan also nur noch möglich mit einem gültigen Gewerbe eine Domain zu beantragen.
Für einen normalen Bürger gibt es keine Möglichkeit eine Domain für sich zu beanspruchen es sei den er meldet ein Gewerbe an.
Zur Begründung gibt die chinesische Regierung an das man damit die anhaltende Welle von Pornografie bekämpfen will die aus China kommen soll. Aber warum ist dann z.B. in Deutschland oder Spanien das Web nicht voller Pornoseiten wo hier doch jeder eine Domain anmelden kann, auch ganz ohne Gewerbeschein. Zusätzlich zu diesem muss der gewillte chinesische Webseitenbesitzer ein Kopie seine Personalausweises mitsenden.
Auf diese Weise lässt sich das Verbreiten ungeliebter Informationen aus privater Hand leicht unterbinden, sollte doch mal etwas durchsickern hat man auf jeden Fall einen Schuldigen den man Medienwirksam zur Rechenschaft ziehen kann.
“Oktoberfestterror”
Wie auch schon in vielen anderen Medien zu lesen ist . Wurden die Sicherheitkontrollen auf dem Oktoberfest extrem verschärft. Von Straßensperren über Personenkontrollen bis hin zu präventiven Festnahmen gleicht Spektrum der Maßnahmen doch eher denen eines Kreisgebiets als eines Volksfestes. Doch was nützt dieses Massenaufgebot an Staatsgewalt? Den Besuchern zumindest nicht, ihnen wird dadurch keine Gefühl der Sicherheit gegeben, ganz im Gegenteil es wird ein Klima der Angst erzeugt, wenn an jeder Ecke bewaffnete und Uniformierte Polizisten stehen.
Am Mittwoche wurden 54 Beamte der Polizei eingesetzt um 3 Wohnungen zu erstürmen und ihr Bewohner vorübergehend festzusetzen. Diese mussten aber kurze Zeit später wieder freigelassen werden, weil sie entgegen der Annahme dann doch keine Beweise für einen möglichen Terroranschlag finden ließen. Ist hier vielleicht schon Panik und Paranoia bei den Verantwortlichen für die Sicherheit ausgebrochen?
Nun stellt sich mir die Frage wem nützt dieses Klima der Angst, was durch die Sicherheitskräfte noch weiter verstärkt wird?
Und vorallem, möchte ich in einem Staat leben, der sich durch eine simple und wenig konkrete Videobotschafft zu solchen Maßnahmen hinreißen lässt?
Telekom sperrt auch ohne Gesetzesgrundlage
Wie Frank Hamm in seinem Blog schreibt, will die Telekom ab 17.10.2009 Webseiten sperren, auch wenn das Zugangserschwerungsgesetzt nicht in Kraft getreten sein sollte. Dies hat die Telekom auf nachfragen bekannt gegeben.
Anders als im Gesetzt vorgesehen würde der Benutzer dann anstatt der gesperrten Seite kein ”Stoppschild” zu sehen bekommen, sondern eine Fehlerseite. Anscheinend beugt sich damit einer der ersten großen Internetprovidern dem Druck des BKA. In wie weit andere Provider diesem Beispiel folgen werden ist unklar.
Ob das Zugangserschwerungsgesetzt pünktlich zum 17.10 in Kraft treten kann ist in des noch nicht sicher. Es wird noch auf einen Kommentar der EU Kommission gewartet, wird dieser abgegeben muss das Gesetzt noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden.
Wie lang das Gesetzt nach in Krafttreten dann bestehen bleibt kann man nur vermuten, auf Grund der massiven Bedenken und Kritik im Vorfeld bleibt zu hoffen, dass diese Internetzensur möglichst schnell vom Bundesverfassungsgericht gemaßregelt wird.
Petition für Netzneutralität auch in der EU
In Europa gibt es nun eine Petition für ein offenes Internet auf euopeninternet.eu/ außerdem gib es eine deutsche Übersetung auf netzpolitik.org von dort habe ich auch die Übersetzung entnommen. Wenn Ihr diese Petition unterstützt dann zeichnet sie bitte und verbreitet sie nach möglichkeit weiter, damit eine möglichst große Masse erreicht werden kann!
Am 21. September hat der Vorsitzende der US-Regulierungsbehörde FCC, Julius Genachowski, Grundsätze für ein offenes Internet formuliert. Gleichzeitig stehen in Europa wichtige Entscheidungen an, die die Zukunft des offenen Internets betreffen. Angesichts dieser Entwicklungen haben wir diese Petition formuliert. Wenn Ihr ebenso wie wir daran glaubt, dass Europa ein offenes und freies Internet gemäß den folgenen Prinzipien verdient, zeichnet diese Petition bitte mit und gebt sie an Eure Freunde weiter.
1. Internetbenutzer haben das Recht, auf Inhalte ihrer Wahl zuzugreifen, sie zu senden und zu empfangen.
2. Internetbenutzer haben das Recht, Anwendungen und Dienste ihrer Wahl zu benutzen und auszuführen.
3. Internetbenutzer haben das Recht, Hard- und Software ihrer Wahl zu nutzen, wenn sie das Netz nicht schädigt.
4. Internetbenutzer haben das Recht, gemäß den Prinzipien des freiem Markt zwischen Netzwerk-, Anwendungs-, Service- und Inhalte-Anbieter zu wählen.
5. Internetbenutzer haben das Recht auf diskriminierungsfreien Zugang zum Internet. Weder dürfen bestimmte Anwendung oder Dienste blockiert werden, noch dürfen bestimmte Sender oder Empfänger vom freien Datenverkehr ausgeschlossen werden. Provider dürfen nicht bestimmte Dienste behindern oder sperren, noch dürfen sie bestimmte Inhalte oder Anwendeungen bevorzugen. Insbesondere dürfen sie nicht Dienste blockieren, die in Konkurrenz zu ihren eigenen Serviceleistungen stehen.
6. Internetnutzer haben ein Recht auf einen Anschluss mit festgelegtem Datendurchsatz und ebensolcher Qualität. Die Provider müssen offen darlegen, wie sie den Netzwerk-Verkehr verwalten.Diese Prinzipien sollen in europäisches und nationales Recht integriert und von den zuständigen Behörden europaweit einheitlich durchgesetzt werden.
Englischer Originaltext:
This petition is up for signature in light of the decisions affecting the open Internet being taken at European level, and in reaction to the statement made in the USA on 21 September by FCC Chairman Julius Genachowski. If you believe Europe also merits an Internet that is free and open according to the following principles, please sign this petition and share it with your friends using the “Share it” links below:
1. Internet users are entitled to access, send and receive the content of their choice;
2. Internet users are entitled to use and run applications and services of their choice;
3. Internet users are entitled to connect their choice of software or hardware that do not harm the network;
4. Internet users are entitled to choice and competition among network providers, application and service providers, and content providers;
5. Internet users are entitled to an Internet connection that is free of discrimination with regard to type of application, service or content or based on sender or receiver address. Broadband providers cannot block or degrade traffic over their networks, or pick winners by favoring some content or applications over others in the connection to subscribers’ homes. Nor can they disfavor an Internet service just because it competes with a similar service offered by them.
6. Providers of Internet access must be transparent about their network management practices and Internet users are entitled to an Internet connection with a predefined capacity and quality.These principles should be enshrined in European and national laws, and enforced by the relevant authorities in a consistent manner across Europe.
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