NPD Plakate wurden vom Landkreis entfernt
In der Gemeinde Löcknitz im Landkreis Uecker-Randow wurden etwa 50 Polenfeindliche Wahlplakate entfernt. Die Plakate mit der Aufschrift “Polen-Invasion stoppen” wurden als Beweismittel beschlagnahmt.
Am Donnerstag hatte der Innenminister Lorenz Caffier (CDU) noch die NPD aufgefordert die Plakate selbst zu entfernen. Da der Begriff “Invasion” den Eindruck erwecke, dass die polnischen Mitbürger und durchreisenden der Bundesrepublik feindlich gesinnt sein würden. Die NPD verstoße damit wieder einmal gegen die Landesverfassung.
CDU leitet heimlich E-Mails um
Wie hier zu lesen ist ließt der Gelderner CDU Stadtverbandsvorsitzende die E-Mails seiner Fraktionsmitglieder ohne deren Wissen und ohne das diese das Nachvollziehen könnten. Die auf der Webseite des Stadtverbands stehenden E-Mailadressen haben niemals direkt E-Mail erhalten, diese wurden immer zu erst an die Stadtverbandsspitze geleitet. Eines der CDU Ratsmitglieder hat nun gegen die Stadtverbandsspitze Strafanzeige erstattet. Auf der Website ist auch nicht ersichtlich, dass die E-Mails nicht in den persöhnlichen Postfächern landen, sondern zentral in einem Postfach “vorgefiltert”werden könnten. So ist keine vertrauliche Kommunikation mit dem Parteimitgliedern möglich.
Die Grünen pflanzen Bäume, Piraten pflanzen Nodes
Am Diestagabend stellten die Berliner Piraten und das freifunk.net Projekt ein gemeinsames Projekt vor. Die freifunk.net Initiative versucht mit modifizierten Router ein Netz für einen freien drahtlosen Internetzugang zu etablieren. Die Piratenpartei unterstützt das Projekt mit einer überarbeiteten Einwahlsoftware, die auf den freifunkt Routern installiert wird, etwas überarbeitet. Zum Beispiel durch die Voreinstellung der Updateserver auf die der Piraten, dadurch wird eine heimliche Installation von Softwarepaketen ausgeschlossen.

Bild: Stefan Höltgen
Trotz dieser Veränderungen funktioniert der Piratenfreifunk aber ,wie jeder andere Freifunk auch, als kostenloser und zugangsbeschränkungs freier Internetzugang. Natürlich ist auch weiterhin mögliche eine nicht Piraten Freifunkfirmware zu installieren.
Die Piratenfirmware bietet dem Nutzer nach dem Login die Möglichkeit sich über Links über die Aktivitäten der Piratenpartei zu informieren. Zusätzlich ist auch VOIP Dienst auf dem Router vorinstalliert um das Telefonieren über’s Internet zu ermöglichen.
Das Freifunk Projekt arbeitet aber nicht nur in Deutschland oder Europa, es hat in Afghanistan ein erstes Netz in Dschalalabad etabliert. Hier mit ermöglicht es unteranderem einer Schule Zugriff auf eine Vielzahl von digitalen Büchern.
Im weiteren Verlauf der Kooperation mit der Piratepartei sollen Piraten zusätzliche Nodes für die Freifunk Initiative “pflanzen” und so eine größere Netzabdeckung zu erreichen, damit noch mehr Bürger von diesem Projekt profitieren können. Dennoch sollte man auch immer die Sicherheit im Auge behalten. Bei der Verstellung der Kooperation wurde darauf hingeweisen, dass das Netz nur in Maßen abhörsicher ist, deshalb sind Nutzer angehalten sich mit geeigneten Techniken zu schützen z.B. SSL oder VPN.
Natürlich kann auch ein Missbrauch der offenen Infrastruktur durch illegale Up – und Downloader nicht ganz ausgeschlossen werden. Auf diese Risiken weißt das freifunk Projet aber hin und gibt Hinweise zum korrekten Umgang mit dem Problem.
Vielen Dank an Stefan Höltgen für die Erlaubniss seine Bilder zu verwenden und seinen Artikel zum Thema auf Telepolis.
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