Da bin ich wieder
16. März 2010
Nach einigen Probleme mit meinem Server habe ich nun endlich ein Backup zurück gespielt und bin wieder da. Leider ist meine letzter Artikel zu Zensursular dabei verloren gegangen. Aber ab jetzt geht es wieder weiter

16. März 2010
Nach einigen Probleme mit meinem Server habe ich nun endlich ein Backup zurück gespielt und bin wieder da. Leider ist meine letzter Artikel zu Zensursular dabei verloren gegangen. Aber ab jetzt geht es wieder weiter
2. Januar 2010
Nach ein Umfrage von Rasmussen befürwortet eine Mehrheit der Amerikaner den Einsatz von Folter um an Informationen von Umar Farouk Abdulmutallab, der mit seinem Anschlag auf den ein Flugzeug in Detroit gescheitert ist, zu gelangen. Er brachte den Sprengstoff in seiner Unterhose in Amsterdam an Bord doch der Zünder funktionierte nicht so dass niemand zu schaden kam. Nach diesem misslungenen Anschlag haben nun 79% der Amerikaner Angst vor weiteren Anschlägen in den nächsten 12 Monaten, dass sind 30% mehr als noch vor einem Jahr.
Dies dürfte auch einer der Gründe sein warum sich nun 58% der amerikanischen Bevölkerung für Folter (Waterboarding und andere “aggressive” Verhörtechniken) zum Erhalt von Informationen aussprechen, nur 30% lehnten dies deutlich ab. 71% der Befragten wollten indes das diese Verhöre nicht von den Strafverfolgungsbehörden sondern vom Militär durchgeführt werden. Immerhin noch eine knappe Mehrheit (54%) wollen das die Amerikaner Kontrollen, für Flüge in die USA, an ausländischen Flughäfen selbst durchführen. Außerdem meinen 43%, dass das Rechtssystem zu viel Rücksicht auf die Rechte einzelner nehme, 28% sind der Meinung das nationale Sicherheit und die individuellen Rechte im Gleichgewicht stehen, nur 17% sehen ein Ungleichgewicht zugunsten der nationalen Sicherheit.
Die Umfrage wurde an 1000 Personen durchgeführt und soll lauf Rasmussen eine Fehlerquote von maximal +/- 3% aufweisen. Wie repräsentativ diese Zahlen sind muss jeder für sich selbst entscheiden. Doch für mich zeigt es die Kurzsichtigkeit einiger Menschen auf dem Planeten. Wenn die bisherige Einschränkung der Bürger- und Menschenrechte schon keinen Erfolg gebracht hat, wie der versuchte Anschlag in Detroit zeigt hat die Überwachungsmaschine der USA versagt, sollen diese Rechte noch weiter eingeschränkt werden?
In meinen Augen ist das voll kommen falsch und ich möchte diesen Artikel mit einem sehr guten Kommentar von Werner Gruber in einem Interview für Telepolis abschließen:
Ich möchte lieber in einer Welt leben, wo ich entspannt von einem Ort zum anderen reisen kann, weil ich weiß, dass es allen relativ gut geht. Und wenn es allen gut geht, dann gibt es keinen Terrorismus. Das zeigen die historischen Erfahrungen. Es gibt nur eine politische Lösung.
Wenn man das ganze Geld, das in Sicherheitstechnik investiert wird, wenn man diese gewaltigen Summen in Schulen und gute Ausbildungen in den entsprechenden Ländern investieren würde – allein die Kosten für die vielen Scanner auf allen Flughäfen weltweit und deren Betrieb – das wäre viel sinnvoller. Einzelne Verrückte wird es immer geben, aber wenn man den Menschen in einer Gesellschaft insgesamt eine positive Zukunftsaussicht gibt, dann trocknet das die Unterstützung für den Terror aus.
26. Dezember 2009
Als ich gestern mal wieder einen Blick in meinen Wave Account geworfen habe stellte ich fest, dass ich wieder einige Einladungen zu vergeben habe. Da ich aber meinen gesamten Bekanntenkreis schon fast vollständig versorgt habe, möchte ich diese jetzt der Allgemeinheit zur Verfügung stellen.
Wer eine haben möchte hinterlässt einfach mit seine E-Mail Adresse einen Kommentar und er wir in den nächsten Tagen ein Einladung von mir erhalten.
26. Dezember 2009
Als ich mich heute morgen ein wenig im Web treiben lies stieß ich auf diesen Artikel zur Anmeldung von Domains in China. Ich forschte dann ein wenig nach und die CNIC Website bestätigte das. In China ist es fortan also nur noch möglich mit einem gültigen Gewerbe eine Domain zu beantragen.
Für einen normalen Bürger gibt es keine Möglichkeit eine Domain für sich zu beanspruchen es sei den er meldet ein Gewerbe an.
Zur Begründung gibt die chinesische Regierung an das man damit die anhaltende Welle von Pornografie bekämpfen will die aus China kommen soll. Aber warum ist dann z.B. in Deutschland oder Spanien das Web nicht voller Pornoseiten wo hier doch jeder eine Domain anmelden kann, auch ganz ohne Gewerbeschein. Zusätzlich zu diesem muss der gewillte chinesische Webseitenbesitzer ein Kopie seine Personalausweises mitsenden.
Auf diese Weise lässt sich das Verbreiten ungeliebter Informationen aus privater Hand leicht unterbinden, sollte doch mal etwas durchsickern hat man auf jeden Fall einen Schuldigen den man Medienwirksam zur Rechenschaft ziehen kann.
25. Dezember 2009
Ich war auf der Suche nach neuer Software für meine N900 und habe dabei ein wenig auf der Maemo Seite gestöbert, wo ich dann im Wiki auf die “Testing” und “Testing-Devel” Repositorys gestoßen bin. In beiden befinden sich “unfertige” Programme, solche, die noch nicht für den “normalen” Benutzer gedacht sind, weil sie noch in der Entwicklung sind oder noch nicht den Qualitätssicherungsprozess durch laufen haben. Dennoch sollte man diese nicht installieren wenn man nicht für Probleme gewappnet ist, besonders die Pakete in “Testing-Devel” sind noch meist in einem sehr frühen Stadium der Entwicklung und können zu Problemen führen wie z.B. hohem Stromverbrauch, einfrieren des Betriebssystems oder Datenverlust.
Wie fügt man also ein neues Repository den Softwarequellen hinzu?
Dazu startet man als erstes den Programmmanager:

Anschließend öffnet man mit einem Tipp auf “Programmmanager” in der oberen Bildschirmmitte das Menü der Anwendung und wählt dort die Programmkataloge aus:

Danach werde alle vorhandenen Kataloge (Software Quellen) angezeigt:

Hier muss man mit einem Tipp auf “Neu” einen neuen Katalog anlegen, anschließend fragt das Programm die Einstellungen für den Katalog ab:

An dieser Stelle muss man nun folgende Einstellungen vornehmen, für das “Extra-testing” Repository:
Katalogname : maemo.org extras-testing
Internetadresse: http://repository.maemo.org/extras-testing
Verteilung: fremantle
Komponenten: free non-free
oder für das “Extra-testing-devel” :
Katalogname : Maemo Extras-devel
Internetadresse: http://repository.maemo.org/extras-devel
Verteilung: fremantle
Komponenten: free non-free
nach dem man einen hinzugefügt hat aktualisiert der Programmmanager automatisch die verfügbaren Programme. Man wird also sofort sehen, dass viel mehr Programme zur Installation bereit stehen als vorher.
Zum Schluss noch eine Warnung: Ich kann nicht dafür garantieren, dass alles rund läuft, man sollte sich immer bewusst sein, dass es sich hier um Software handelt die noch mitten in der Entwicklung steckt und ein lauffähiges Programm durch ein Update auf einmal nicht mehr so läuft wie vorher oder die Daten verloren gehen. Darum sollte ein regelmäßiges Backup der Daten unverzichtbar sein. Außerdem erscheinen in den Repositorys um einiges häufiger neue Versionen und verursachen somit um einiges mehr Netzwerktraffic als die Normalen.
12. Dezember 2009
Ich suchte schon seit längerem Ersatz für mein Nokia E71 und vor einigen Monate wurde ich auf die Ankündigung über das N900 aufmerksam. Als ich mir die ersten Daten durchgelesen hatte und sah das es das erste Maemo Gerät von Nokia war mit dem man auch im GSM Netz telefonieren konnte war mir klar, das muss ich haben. Ich liebäugelte bis dato mit einem Androidgerät.
Am Samstag war es dann endlich soweit, am Donnerstag hatte ich noch bei verschiedenen Händlern angefragt ob es lieferbar ist, aber der einzige Händler der sofort liefern konnte war Amazon. Also schnell bestellt und einen Tag später war das Handy da. Nach dem Auspacken erst einmal eingeschaltet und geschaut wie Maemo 5 denn so aussieht.

Und ich muss sagen wirklich sehr hübsch anzusehen die Oberfläche mit ihren 4 Desktops. Auf den Desktops, durch die man mit dem Finger scrollen kann, ist es möglich sich einzelne Widgets zu platzieren kann oder auch Verknüpfungen zu Programmen oder Webseiten, diese werden dann als Vorschau angezeigt.
Man kann auch einzelne Desktops abschalte wenn man für diese keine Verwendung hat, außerdem kann man auch Kontakte auf dem Desktop platzieren. Hat man zu diesen Kontakt dann z.B. eine Jabber Account eingetragen und ist mit dem Handy im Jabber online, sieht man anhand eines kleinen Punktes den aktuellen Status des Kontakts, dieser wird auch im Adressbuch angezeigt.
Hat man mehrere Programme geöffnet kann in der linken oberen Ecke mit dem Finger zur “Fensterübersicht” wechseln, die dann ähnlich wie das Expose in Compiz oder OSX alle Fenster in einer schönen Miniaturansicht samt Inhalt darstellt.Tippt man nun auf eine der Anwendungen wechselt man sofort zu dieser, alle anderen Anwendungen laufen im Hintergrund weiter und warten z.B. auf neue Nachrichten in der Twittertimeline oder auf ICQ Nachrichten. Tippt man in dieser Ansicht in “Leere” so gelang man wieder auf den letzten aktiven Desktop. Tippt man aber wieder in die linke obere Ecke so gelang man ins Hauptmenü wo einem auf der ersten Seite alle wichtigen Programme, die Nokia von Haus aus mitliefert, präsentiert werden. Außerdem gelangt man von hier aus auch zum Konfigurationsmenü.
Mit einem Tipp auf mehr gelang man zu weiteren Anwendungen, wie z.B. dem “Programm Manager” mit dem sich weiter Programme installieren lassen. Außerdem erscheinen alle nachinstallierten Anwendungen auf dieser Seite. Es gibt keine Möglichkeit diese in die erste Seite zu integrieren. Was aber nicht weiter schlimm ist weil man sich oft genutzt Anwendungen einfach auf den Desktop legen kann.
Über den Punkt “Gespräche” erreicht man eine Konversationsübersicht in der alle Gespräche mit euren Kontakten aufgelistet werden, sei es SMS oder IM. Standart mäßig werden für Instant Messaging Provider für Skype und Jabber mitgeliefert über weitere Programmpakete lässt sich dieses aber auf fast alle vorhandenen IM Protokolle erweitern. Wie man dies macht werde ich einem der folgenden Posts noch erklären in dem es dann im allgemeinem um Softwareinstallation usw. gehen wird.
25. Oktober 2009
Nun einmal wieder etwas persönliches: Ich habe in den letzten Tagen und Wochen endlich wieder Zeit gefunden ein paar Fotos zu machen. Diesmal habe ich mich hauptsächlich nachts auf die “Jagd” begeben. Einen Abend war ich in Bad Salzuffeln Salzuflen und gestern dann in Melle / Bruchmühlen und habe dort das “Nolte Küchen” Gebäude abgelichtet. Benutzt habe ich hauptsächlich mein Nikon Nikkor 50mm 1,8D. Das Bild vom Nolte Gebäude wurde mit Photomatrix Pro aus 7 Belichtungen erstellt. Ich würde mich über Kritik und Anregungen freuen.
Hier die RAW Dateien für das DRI:
RAW Nolte DRI (79)und die anderen Bilder:
RAW Avialable light (84)Alle Bilder können nach den Bedingungen der Creative Commons Attribution-Noncommercial-Share Alike 3.0 genutzt werden. Ihr solltet zusätzlich meinen Namen nennen und einen Link auf diesen Artikel setzten.
4. Oktober 2009
In den letzten Tagen nach der Wahl kamen immer mehr Berichte auf, dass Stimmen für die Piraten verschwunden sind. So berichten Wähler davon das in Ihrem Wahlkreis Wahlbezirk keine einzige Piratenstimme abgegeben wurde, obwohl sie für die Piraten gestimmt haben. Diese scheinen aber nun wieder aufgetaucht zu sein. Laut dem Blog wurden sie versehentlich der NPD zugerechnet.
Ähnliches gibt es auch aus Rhynern zu berichten. Dort schienen 3 Stimmen nach der Wahl nicht bei den Piraten gelandet zu sein. Dies ist aber nun auch korrigiert worden. Bei einer Nachzählung stellte sich herraus, dass die Stimmen fälschlicherweise den Grünen zugerechnet wurden. Laut Wahlvorstand ist der Fehler unterlaufen, weil die Piratenwähler Ihre Erstimme dem Direktkandidaten der Grünen geben haben und dann beide Stimmen den Grünen zugeschoben wurden.
Zusätzlich berichten auch viele meiner Bekannten und Freunde, dass sehr wenig bis keine Personalausweiskontrollen bei der Wahl durchgeführt wurden. Auch bei uns im kleinen Dorf wurde nicht wirklich kontrolliert. Was bei mir unproblematisch war, weil ich was Wahlpersonal persönlich kannte. Einige meiner Bekannte die wegen Ihres Studiums grade erst hier gemeldet waren, wurden aber auch nicht kontrolliert. So hätte also jeder der eine Wahlbenachrichtigung “gefunden” hat wählen gehen und dies dann auch mehrfach.
Und zu guter Letzt sind auch noch 500 bis 600 Stimmzettel aus der Briefwahl in Telgte geschreddert worden. Dies geschah zwar nicht bei der Bundestagswahl sondern bei der Wahl zum Bürgermeister der Stadt Telgte, soll aber zeigen das auch bei anderen Wahlen nicht immer alles so glatt läuft wie viele denken. Besonders prekär ist dieser Umstand aber da die Wahl sehr knapp mit nur 85 Stimmen Differenz vom CDU Kandidaten Dietrich Meendermann gewonnen wurde. Laut dem stellvertretenden Pressesprecher der Stadt war es menschliches Versagen, als die Urne am Tag Wahl zum Schredder gebracht wurde.
4. Oktober 2009
Wie auch schon in vielen anderen Medien zu lesen ist . Wurden die Sicherheitkontrollen auf dem Oktoberfest extrem verschärft. Von Straßensperren über Personenkontrollen bis hin zu präventiven Festnahmen gleicht Spektrum der Maßnahmen doch eher denen eines Kreisgebiets als eines Volksfestes. Doch was nützt dieses Massenaufgebot an Staatsgewalt? Den Besuchern zumindest nicht, ihnen wird dadurch keine Gefühl der Sicherheit gegeben, ganz im Gegenteil es wird ein Klima der Angst erzeugt, wenn an jeder Ecke bewaffnete und Uniformierte Polizisten stehen.
Am Mittwoche wurden 54 Beamte der Polizei eingesetzt um 3 Wohnungen zu erstürmen und ihr Bewohner vorübergehend festzusetzen. Diese mussten aber kurze Zeit später wieder freigelassen werden, weil sie entgegen der Annahme dann doch keine Beweise für einen möglichen Terroranschlag finden ließen. Ist hier vielleicht schon Panik und Paranoia bei den Verantwortlichen für die Sicherheit ausgebrochen?
Nun stellt sich mir die Frage wem nützt dieses Klima der Angst, was durch die Sicherheitskräfte noch weiter verstärkt wird?
Und vorallem, möchte ich in einem Staat leben, der sich durch eine simple und wenig konkrete Videobotschafft zu solchen Maßnahmen hinreißen lässt?
26. September 2009
Wie Frank Hamm in seinem Blog schreibt, will die Telekom ab 17.10.2009 Webseiten sperren, auch wenn das Zugangserschwerungsgesetzt nicht in Kraft getreten sein sollte. Dies hat die Telekom auf nachfragen bekannt gegeben.
Anders als im Gesetzt vorgesehen würde der Benutzer dann anstatt der gesperrten Seite kein ”Stoppschild” zu sehen bekommen, sondern eine Fehlerseite. Anscheinend beugt sich damit einer der ersten großen Internetprovidern dem Druck des BKA. In wie weit andere Provider diesem Beispiel folgen werden ist unklar.
Ob das Zugangserschwerungsgesetzt pünktlich zum 17.10 in Kraft treten kann ist in des noch nicht sicher. Es wird noch auf einen Kommentar der EU Kommission gewartet, wird dieser abgegeben muss das Gesetzt noch vom Bundespräsidenten unterschrieben werden.
Wie lang das Gesetzt nach in Krafttreten dann bestehen bleibt kann man nur vermuten, auf Grund der massiven Bedenken und Kritik im Vorfeld bleibt zu hoffen, dass diese Internetzensur möglichst schnell vom Bundesverfassungsgericht gemaßregelt wird.